Update 0.3.5 für PqDL (Login-Problem behoben)

Diesmal hat Groundspeak beim Login zugeschlagen – dank der neuen Facebook-Integration (wozu eigentlich?!)  hat PqDL sich prompt den falschen Button ausgesucht und hat dann auch folgerichtig ein Login-Problem diagnostiziert. Zum Glück war es letztendlich nur eine kleine Anpassung im Quellcode.

Das Update kam diesmal leider nicht ganz so schnell wie sonst, ich hatte viel zu viel zu tun in der letzten Woche. Sorry! Danke an alle, die mich benachrichtigt haben – die Mails werden alle noch beantwortet! :) .

Projektseite (etwas vernachlässigt – der Blog ist immer aktueller!)

Direktdownload 0.3.5

Die Hinweise zur digitalen Signatur gelten weiterhin.

Update 0.3.4 für PqDL (mal wieder den Parser repariert)

Nachdem PqDL das letzte größere Update unbeschadet überstanden hat, wurde es wohl mal wieder Zeit – eine Änderung an der Loginseite hat den Parser erstmal außer Gefecht gesetzt. Ein Dank an alle, die mich benachrichtigt haben und an Schrottie, der für die Zeit bis zu diesem Update einen Workaround veröffentlicht hat.

Projektseite (noch nicht aktualisiert)

Direktdownload 0.3.4

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Livescribe: Kurztest der Apps

Dieser Artikel ist Teil 2 meiner Reihe über den Livescribe-Smartpen, den ich für 1edu.de teste.

Es gibt ja jede Menge Anwendungen für den Livescribe Echo. Hier teste ich kurz die wichtigsten.

Paper Tablet

Diese Anwendung von Livescribe selber bietet einen echten Mehrwert. Einmal installiert, registriert sie den Stift zusätzlich als USB-Maus am Rechner. Dann kann man eine Seite im Notizbuch als Paper-Tablet definieren, und dann mit dem Stift darüber herumfahren. Die Maus am Rechner bewegt sich live mit, selbst wenn der Stift das Papier nicht berührt. Wenn man den Stift aufdrückt, gilt das als Mausklick.

Wirklich geniale Sache, um beispielsweise Word-Dokumente mit der eigenen Handschrift zu annotieren. Als Grafiktablettersatz ist es allerdings eher nicht geeignet, weil es keine Druckstufen übermittelt. Und das Papier ist ziemlich schnell vollgekritzelt. Abgesehen davon ein absolutes Must-have, das sich auch prima mit den Tabletfunktionen in Windows 7 versteht.

Amino Acids & Acyclic Alkanes

Zwei mehr als Demostration zu verstehende Anwendungen, die sich in ihrer jeweiligen Stoffgruppe (aber auch nur da!) recht gut auskennen. Die Anwendungen sind in der Lage, chemische Halbstrukturformeln recht zuverlässig zu erkennen. Das ergibt jeweils zwei Anwendungsmöglichkeiten: “Tutorial”, das einem erlaubt, beliebige Formeln zu zeichnen, deren Name dann im Display erscheint (immer wieder für einen “Wow-Effekt” gut), und “Quiz”, das die Namen anzeigt und das Nachzeichnen auf Papier verlangt.

Der praktische Nutzen ist eher gering (außer, man muss sich tatsächlich mit einer der beiden Stoffgruppen beschäftigten), aber es ist eine wirklich coole technische Demonstration, auch wenn die Erkennung manchmal etwas pingelig mit der Länge der Striche ist (“No bond!”).

Tick-Tack-Toe

Macht, was es verspricht – man wird aufgefordert, ein Tic-Tac-Toe-Feld variabler Größe zu zeichnen, und dann spielt man darin gegen den Stift. Ein netter Zeitvertreib, wird aber schnell langweilig.

Sound Effects

Eine weitere Anwendung, deren praktischer Nutzen praktisch nicht vorhanden ist, die ich aber trotzdem sehr oft verwende, da es eine nette Demonstration der Fähigkeiten des Stifts ist.

Man kann aus einem Menü Soundeffekte auswählen (man hat menschliche, tierische oder sonstige Geräusche zur Auswahl), und dann einen Button auf eine Seite malen. Wenn man dann den gezeichneten Knopf drückt, ertönt der dazugehörige Ton (man kann einen Knopf auch gedrückt halten).

Lowest Terms

Auch eher eine Demonstrationsanwendung, aber manchmal tatsächlich recht praktisch. Man kann einen Bruch aufs Papier schreiben, und im Display wird angezeigt, wie man ihn am elegantesten kürzt. Kann man zwar auch im Kopf machen, aber was soll’s.

Wikipedia

Die Wikipediaanwendung, die vor nicht allzu langer Zeit veröffentlicht wurde, ist dagegen sehr praktisch. Sie enthält den ersten Absatz der 100.000 wichtigsten Wikipediaartikel in einer für das kleine Display aufbereiteten Fassung (mit Links!). Die Eingabe der Begriffe erfolgt mittels Handschrifterkennung, die erstaunlich gute Resultate liefert.

In der Praxis kann diese Anwendung tatsächlich recht nützlich sein, wenn auch der Informationsgehalt nicht allzu hoch ist. Leider kann die Handschrifterkennung manche komplizierten Begriffe nicht erkennen.

Helicopter

Das einzige Action-Spiel für den Stift. Man malt ein kleines Kästchen, und auf dem Bildschirm erscheint ein kleiner Helikopter. Den muss man von Kollisionen mit Flugzeugen und Vögeln abhalten, indem man ihn mit Stiftbewegungen in dem Kasten verschiebt.

Das Spiel ist auf dem kleinen Display überraschenderweise recht gut spielbar, wenn nicht ein kleines Detail alles verderben würde – wenn man den Stift versehentlich aus dem Kasten herausbewegt, wird die Anwendung beendet. Das passiert öfter als ein Zusammenstoß mit einem feindlichen Objekt, und ist so ärgerlich, dass ich die Anwendung wieder gelöscht habe. Prädikat unbrauchbar.

American Heritage English [/Spanish] Dictionary

Ein englisches oder spanisches Bedeutungswörterbuch, das ungefähr so wie die Wikipediaanwendung funktioniert, und ebenso nützlich ist. Man kann auch hier per Handschrifterkennung ein Wort eingeben und kann dann den kompletten Wörterbucheintrag lesen. Auch hier wurden die Formatierungen erhalten, und die Texte sind sehr gut auf dem Display zu lesen. Auch ein absolutes Must-Have.

[hier kommt noch mehr...]

 

Livescribe: Testbericht Echo 4GB

Dieser Artikel ist Teil 1 meiner Reihe über den Livescribe-Smartpen, den ich für 1edu.de teste.

Ich bin ja jemand, der tendenziell gerne neuartige Gadgets ausprobiert, und eines Tages bin ich in meinem Reader irgendwo auf den Livescribe-Smartpen gestoßen.

Das ist ein Stift, der sich laut Hersteller merkt, was ich mit ihm schreibe. Beim Durchlesen der Produktbeschreibung hatte ich gleich ein Déja-Vu – vor nicht allzu langer Zeit haben mich praktische Gründe dazu bewegt, nach solchen Stiften Ausschau zu halten. Was ich damals gefunden habe, war ein Exemplar von Pearl, das unter anderem Namen auch bei anderen Herstellern zu haben ist. Testberichte dazu waren keine aufzutreiben, technische Details erst recht nicht. Das Wenige, das ich herausfinden konnte: dieses Exemplar versucht offensichtlich, sich per Ultraschall auf dem Blatt zu orientieren. Hat den Vorteil, dass man beliebiges Papier verwenden kann, hat den Nachteil, dass man erstens eine Empfänger an genau der richtigen Stelle an das Papier klemmen muss, und zweitens die Genauigkeit manchmal zu wünschen übrig lässt. Das war mir alles zu vage, und ich habe die Idee erstmal in die Tonne getreten.

Der sogenannte “Smartpen” von Livescribe verwendet aber eine grundsätzlich andere Technik, die ihn deutlich interessanter macht (und natürlich auch mit Vor- und Nachteilen behaftet ist). Weiterhin enthält er einen komplett programmierbaren Mikrocomputer, für den wie für Apple-Geräte Apps zu haben sind. Die hier getestete Version ist der Smartpen Echo (4GB, auch mit 8GB erhältlich).

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Ist eine IP-Adresse wirklich so ein guter Beweis?

ein Remote-Administration-Toolkit

In diesem Artikel werfe ich ein Licht auf die Beweiskraft von gespeicherten IP-Adressen, die immer wieder gerne als Beweis für den willentlichen Besuch einer Webseite herangezogen werden. Weiterhin demonstriere ich “live”, wie mithilfe eines Trojaners ein fremder Internetzugang gekapert wird.

In diesem Post geht es ausnahmsweise nicht um Geocachen oder PqDL, sondern um eine Thema, mit dem ich mich in letzter Zeit intensiv beschäftigt habe. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sind es wert, veröffentlicht zu werden.

Man hört ja immer wieder Diskussion darüber, ob eine IP-Adresse ein Beweis für eine Straftat ist, wie fälschungssicher sie ist und ob sie den schützenswerten persönlichen Daten zuzurechnen ist. Und ob man sich strafbar macht, wenn man auf seiner Homepage Google Analytics einbindet, und somit die IP-Adresse Google zugänglich macht.

Die Frage, inwiefern man eine IP-Adresse speichern darf, kann und sollte, ist aber gar nicht das Thema dieses Artikels, sondern ein viel interessanteres – was taugen diese IP-Adressen eigentlich als Beweismittel? Und wie lassen sie sich manipulieren? Kann man diesen “Beweis” fälschen?

Hinweis: Das folgende Angriffsszenario ist kein “akademischer Angriff” und kein theoretisches Proof-of-Concept. Der hier dargestellt Angriffsweg wird aktiv ausgenutzt, in der entsprechenden “Szene” sind solche Taktiken zur Verschleierung der eigenen Identität Gang und Gäbe. Die hier dargestellten Programme sind öffentlich verfügbar, und jeder, der sich auch nur oberflächlich mit der Materie auseinandersetzt, wird zwangsläufig darauf stoßen. (auch wenn ich hier natürlich nicht darauf linken werde)

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Wo ist der Rest?

Nachdem mir mein alter Blog, der in meine Webseite integriert war, zu unflexibel geworden ist (Google Sites mag ja praktisch sein, aber für manche Sachen taugt es eben nicht), bin ich auf WordPress umgestiegen. Alle neuen Artikel werden hier erscheinen, alle alten Artikel (bis auf einen) verbleiben im alten Blog (sind sowieso nur PqDL-Ankündigungen, wen interessiert das schon ;-) ).

Ab jetzt geht’s hier zur Sache!